27.05.19 16:24 Alter: 1 year
Kategorie: rc-awr

Österreichische Meisterschaften im Einzelzeitfahren am 19.5.2019 in Ossiach

Neben Routinier Richard Rettegi starteten noch vier weitere AWR-ler beim Zeitfahren von Ossiach nach Feldkirchen über 29km und 200hm. Wirklich zufrieden mit der persönlichen Performance scheint niemand von uns gewesen zu sein, aber der Stockerlplatz von Marianne und ihre drittschnellste Zeit bei den Damen können sich durchaus sehen lassen.


Marianne Kmetyko-Hubers Bericht:
Zusätzliche Aufregung 15 min vor dem Start: Betreuer eines Juniorenteams erklärten mir bei der Vorkontrolle, dass sie mein Rad so nicht akzeptieren würden, da der Sattel 1cm zu weit vorne sei. Also schnell rüber zu den Mechanikern, welche mir den Sattel schnell einstellten

Wieder zurück am Start: die Nervosität war hoch da ich als Erste des gesamten Feldes starten musste. Die ersten 20 km waren unglaublich zäh, ich konnte keinen richtigen Druck auf das Pedal bringen, der Puls war viel zu hoch und ich hatte das Gefühl ins Leere zu fahren. Erst auf dem letzten Drittel der Strecke kam die Power und ich hatte Spaß an der Sache.

Mit meiner Leistung über die gesamte Distanz alles andere als zufrieden, wurde ich dennoch 3. Frau gesamt und 2. in der AK II+III.

Doch die Siegerehrung hätten wir uns sparen können: Die Master Frauen mussten bis zum Schluss warten, selbst die Siegerehrungen der an die ÖMS angehängten Landesmeisterschaften für ÖO und Kärnten. wurden vorher abgewickelt. Zusätzlich waren die Verantwortlichen absolut inkonsequent in der Auslegung der ÖRV Regeln in Bezug auf die Zusammenlegung von Altersklassen.

Peter Hofmanns Bericht:
Mein Vorhaben war, einmal die Bewältigung der 30km Distanz für meinen Saisonhöhepunkt " King of the Lake" zu testen. Die Veranstaltung der ÖM auf dieser Strecke mit Start in Ossiach und Ziel in Feldkirchen war durch die Sperre des öffentlichen Verkehrs gut durchgeführt und man konnte sich wirklich auf sein Rennen konzentrieren.
Zur Strecke selbst: gute Straße, übersichtlich, aber ein permanentes Auf und Ab und schon allein durch die Länge von 29km anspruchsvoll. Oberstes Gebot war die Einteilung der Kraft bzw. Ausdauer. Vom Start weg schmälerte der Respekt vor der Strecke meine Leistung. Der legte sich erst durch den letzten steilsten Streckenabschnitt ab ca.km 22. Bis dorthin sollten noch einige “Körner" vorhanden sein. Ich konnte diesen Teil recht gut bewältigen und danach war ich durch ein baldiges Herannahen des Ziels zusätzlich motiviert. 

Um die Strecke zu bewerten, 10 von 10 Punkte. Lediglich zur Organisation gäbe es von mir einen Abzug. Als Begründung, dass es aus meiner Sicht keinen Hinweis für uns Teilnehmer an der ÖM gab, wo und wann die Startunterlagen abzuholen waren und des Weiteren sollte man noch immer das gesellschaftlich gebräuchliche "Ladies First" auch bei Siegerehrungen beibehalten. Abschließend freut es mich immer wieder, bekannte Teilnehmer zu treffen, mit ihnen zu plaudern und sich mit einem "bis zum Nächsten Mal" bei diesem oder jenem Bewerb wieder zu treffen.

Unsere Platzierungen:
Marianne Kmetyko-Huber   2.Platz   Master W II+III
Rettegi Richard                   9.Platz   Master M I
Hoffmann Peter                  9.Platz   Master M IV
Kmetyko Peter                  11.Platz   Master M IV
Satzer Georg                    13.Platz   MasterM II