16.07.19 17:24 Alter: 357 days
Kategorie: rc-awr

Ö3 Glocknerchallenge

Richard Rettegi wurde von der Ö3-Crew ausgewählt um im Team schneller als der Ö-Tour Glocknerkönig den Berg zu bezwingen.


Fotos: Martin Granadia u. R. Rettegi

Hier Richard's Bericht:

Eine Freundin drängt mich bei der Ö3 Challenge anzumelden. Ich hätte nicht gedacht aus den 500 Anmeldungen ausgewählt zu werden. Aber ich bekam einen Anruf von Tom Walek und nach kurzer Abstimmung mit der Firma ob ich so kurzfristig frei bekomme, ging es am Dienstag zum Fuße des Glockners.

Die Challenge war, ob 10 Hobbyfahrer schneller als der Glocknerköning auf den Glockner fahren können. In einer Art Staffel hatte jeder ca. 1,3km zu fahren.

Am Nachmittag haben sich alle 10 Kandidaten getroffen und wir haben mit dem Coach Christoph Strasser die Taktik besprochen.

Witziger Weise war ein weiterer Kandidat Roman Wieneke, mit dem ich im Nationalteam in Hartberg am Start gehen werde.

Nach einigen Fotoshootings mit Tom Walek, Gabi Hiller und Christopf Strasser haben wir uns die Abschnitte ausgemacht wer wo fährt und danach mit dem Rad und Auto angesehen.

Für Roman und mich war klar, wir wollten die steilsten Abschnitte nehmen, um dem Team am meisten zu helfen. Also Abschnitt, 2 und 3.

Am Abend kamen ins Hotel die Tourdirektorin, die Vertreter der Glocker Hochalpenstraße und Techniker vom ORF. Also echt viel Aufwand für uns. Ich glaube erst da wurde vielen erst klar, daß das kein 0815 Event werden wird. Interviews gabs im Anschluß auch noch.

Am Mittwoch fand um 12:30 der Start statt. Startfahrer Karl Prungraber ging ins Rennen. Er übergab an mich und ich versuchte die 1,3km absolut voll zu fahren. Tom versuchte noch mit mir zu sprechen während des Rennens, aber da war einfach nicht möglich. Ich habe an Roman übergeben und mein Part war erledigt. Jetzt war nur noch hoffen, daß es reicht um die Zeit der Profis zu schlagen.

Letzter Fahrer war Simon Kislinger, der nochmal alles rausgeholt hatte. Endzeit knapp über 48min. Da war mir klar, daß das sehr sehr eng wird, bzw wir verloren hatten.

So war dann leider auch. Mit ca. 2min war Ben Hermans schneller. Bis zur Hälfte waren wir noch auf einer 44er Zeit unterwegs. Da mußte es weiter oben Probleme gegeben haben.

 

Trotzdem war es echt mal interessant, wie die Radiocrew so etwas angeht und durchführt.

 

Videos und Tonaufnahmen etc. gibt’s hier noch zum Nachsehen.

https://oe3.orf.at/stories/2988163/