KraftwerksCross am 09.+10.November 2019 – Nachlese

Nachdem der ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co bereits im Jänner die Staatsmeisterschaften im CycloCross veranstaltete, kam es bereits im November zu einer Neuauflage, diesmal „nur“ mit nationalem Charakter.

Bereits eine Woche vor den Rennen wurde mit dem Streckenaufbau begonnen. Mit einer Leihgabe des SC Kreuttal (Markierungswagerl) wurde die Strecke im „Infield“ gekennzeichnet. Am Montag startete der erste Bautrupp mit dem Einschlagen der Pflöcke. Am Freitag erfolgte der letzte Schritt, indem die Absperrgitter aufgestellt und die Bänder befestigt wurden.

Die Strecke war fertig und erlebte schließlich mit dem Clubrennen (siehe separater Bericht) seine Einweihung. Die Strecke war perfekt, mit super Grip, aber trotzdem anspruchsvoll. Wir waren also gerüstet. Für Samstag war noch der Feinschliff an der Strecke geplant (Transparente montieren) und dann konnten die Rennen beginnen.

Gesagt, getan. Pünktlich zum Beginn der Montage der Transparente setzte der Regen ein, was gut für ein spektakuläres Rennen, aber unangenehm beim Aufbau ist. Wir ließen uns aber nicht davon abhalten, so kam wenigstens das Ersatzgewand zur Anwendung.

Samstag stand ein Jedermann-CycloCross-Rennen sowie erstmalig ein Jedermann-Cross-Lauf mit Kombiwertung am Programm. Pünktlich um 11.00 Uhr nahmen 35 Starter (darunter eine Dame) das Cyclo-Cross-Rennen über 40 Minuten in Angriff. Es war eine bunte Mischung aus jenen, die die Strecken für Sonntag antesten wollten, jene, für die der Wiener Quercup wichtig war und jenen, die einfach „just4fun“ teilnahmen. Das Rennen war eine klare Angelegenheit für Christoph Mick, der an der Spitze seine Runden zog. Seitens dem ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co waren Bernhard Artenjak (11. gesamt, 4. in AK Ü40), Josef Meyer (23. gesamt, 7. in AK Ü50) und Peter Goluszka (28. gesamt, 2. in AK Ü60) im Einsatz.

Am „Experiment“ Cross-Lauf nahmen insgesamt 19 Starter teil, darunter Elisabeth „Lissi“ Niedereder unseres Sponsors TriStyle sowie Georg Satzer in unseren Klubfarben. Es waren insgesamt 6 Runden von jeweils 1,2km zurückzulegen. Vom Start weg zeigte Georg, dass er mehr wollte, als nur dabei sein. Er zog unwiderstehlich an und sorgte so für ein hohes Tempo von Beginn weg. Schlussendlich ging der Sieg an Jörg Neuhart in hervorragenden 30:34,86 Minuten. Mit dem dritten Platz vom CycloCross-Rennen sicherte er sich auch die Gesamtwertung des Kombibewerbs eindrucksvoll.

Georg musste schließlich seinem hohen Starttempo ein wenig Tribut zollen, erreichte aber das Ziel als hervorragender Vierter, was Platz 2 in der AK Ü50 bedeutete. Lissi startete kontrolliert und wurde mit der Zeit immer schneller. Sie überquerte als Dritte die Ziellinie, was – wie erwartet – den Sieg bei den Damen bedeutete.

Damit waren die Wettkämpfe am Samstag geschlagen. Sonntag standen die nationalen Rennen in allen Klassen (Nachwuchs bis Elite) nach dem Reglement des Österreichischen Radsportverbandes am Programm. Die AWR-Cracks waren im Nachwuchs, bei den Masters und der Elite am Start.

Mario Rettegi ging bereits angeschlagen in das Rennen der U13 und belegte schließlich Rang 8. Wir sagen „Chapeau“, dass sich Mario bis zum Ende des Rennens durchgekämpft und geschunden hat.

Das Masters-Rennen wurde zur klaren Angelegenheit eines guten Bekannten unseres Klubs. Peter Deppner brannte von Beginn an ein hohes Tempo auf das Gelände und feierte einen beinahe ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Unser Richard Rettegi belegte trotz technischer Probleme den 12. Gesamtrang, was Platz 4 in der Landesmeisterschaft für Wien bedeutet. Peter Goluszka kam als gesamt 20. ins Ziel und wurde als 7. in der Landesmeisterschaft für Wien gewertet.

Beim gleichzeitig gestarteten Damen-Rennen behielt Cornelia Holland die Oberhand. Offensichtlich liegt ihr das Gelände, belegte sie doch bei der Staatsmeisterschaft im Jänner Platz 3.

Beim Rennen der Elite wurde über die gesamte Renndauer von 60 Minuten ein höllisches Tempo angeschlagen, War zu Beginn noch Christoph Mick in Führung, übernahm ab Runde 4 Zsolt Bur aus Ungarn das Kommando und gab es bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. In diesem extrem starken Starterfeld wurden unsere Vereinsfarben durch Bernhard Artenjak (Rang 27 / 6. LM Wien) und Hermann Grabmayer (Rang 39 / 7. LM Wien) mehr als würdig vertreten.

Während für die einen nur mehr die Siegerehrung anstand, begann für die freiwilligen Mithelfer der letzte Akt der notwendigen Arbeiten – der Abbau. Dank nahezu perfekter Organisation konnte dieser blitzschnell erfolgen.

Nach der neuerlich erfolgreichen Durchführung dieses Events bleibt dem RC ARBÖ Wienenergie Röhsler&Co nur noch, sich herzlich bei allen zu bedanken, die ein Event wie dieses möglich machen. Auszugsweise seihen hier genannt:

·        WienEnergie für die Nutzung des Geländes.

·        Martin Kink (WienEnergie KSV) und seinem Team für zur Verfügung gestellte Infrastruktur.

·        ALLEN Sponsoren, die erst die Ausrichtung eines derartigen Events möglich machen.

·        Allen Startern und Teilnehmern.

·        Last but not least – ALLEN freiwilligen Helfern, die bei Auf- und Abbau und bei der Durchführung des Events geholfen hatten. Wir hatten heuer ein paar „geplante“ aber leider auch kurzfristige Ausfälle. Trotzdem konnte jede Lücke mit teils gesamt-familiärer Mithilfe geschlossen werden. Vielen Dank dafür.

 

Die detaillierten Ergebnisse stehen hier zum Abruf bereit

Spektakuläre Fotos von den Bewerben sind hier zu finden (Alle Fotos: Kurt Schindler):

·        Kraftwerkscross 9.11.2019 Rennen 40 Min Alle Klassen

·        Kraftwerkscross 9.11.2019 Crosslauf

·        Kraftwerkscross 10.11.2019 U13, U15, Mädchen U17, ÖRV Jugend-Card Mädchen & Burschen

·        Kraftwerkscross 10.11.2019 U17, Junioren, Juniorinnen, Frauen, Master I-IV, Frauen-Master I, ÖRV Marathon-Card weiblich

·        Kraftwerkscross 10.11.2019 Elite/U23, Amateure, ÖRV Marathon-Card männlich

·        Kraftwerkscross 9/10.11.2019 Siegerehrungen

Bericht: Robert Unger.