Richard Rettegi als Sportlicher Leiter unseres Vereines organisierte ein Team mit zwei AWR-Mitgliedern für den Topevent in Graz!
Hier sein Bericht:

Als ich gehört habe, dass es nach 15 Jahren das Altstadtkriterium im Graz wieder geben sollte, habe ich mich informiert und herausgefunden, daß es diesmal einen Teambewerb gibt.

Das Team besteht aus einem U13-, einem U15-, einem U17 Fahrer und einer Damen Elite Fahrerin.
Da ich ja schon die Hälfte vom Team permanent unter Kontrolle habe und beim RLM auch kein Unbekannter bin, hatte ich relativ schnell einen U14-Fahrer an der Hand. Das einzige Problem war der U17 Teilnehmer.. Die Jungs sind gerade bei den Jugendspielen, einer Rundfahrt oder bei MTB Rennen. Das hatte sich dann aber doch noch ergeben und ich konnte das Team nennen und allen Vieren dieses Top Erlebnis zukommen lassen.

Da wir ja Starter waren, durften wir wie die Profis im Fahrerlager parken und hatten Zugang zu den anderen Mädels, Jungs und Profis. Das war für alle ein echt tolles Erlebnis, Marco Haller, Geraint Thomas, Hermann Pernsteiner oder unseren Europameister Maximilian Schmidbauer hautnah erleben zu dürfen.

Um den Zuschauern ein spannendes Rennen zu ermöglichen gab es um 16 Uhr eine Team- und Fahrerbesprechung mit harten Sanktionen, falls sich ein Fahrer nicht an die Regeln hält.
Es galt folgendermaßen: Die U13 fahren 5 Runden, die letzten 2 auf echt. Dahinter startet mit die U15 und darf den letzten U13 nicht überholen. Wenn die im Ziel sind, geht es dort 2 Runden auf echt. Dahinter die U17 und die Damen. Nur mit dem Unterscheid, daß die Damen nicht 2 sondern 5 Runden hatten. Das klingt zwar nicht sehr viel aber der Kurs ist recht anstrengend und hat einen Anstieg mit Kopfsteinpflaster.

Zum Start des Rennens waren schon sehr viele Zuschauer vor Ort und die Stimmung richtig gut. Für uns startete Semih Schrenk als erster. Für ihn etwas ganz Neues, vor so vielen Zuschauern zu fahren die frenetisch anfeuerten rund um den Kurs. Da sind bei ihm auch etwas die Nerven blank gelegen. Danach Mario Rettegi auch mit einer soliden Leistung. Als letzter Bursch Julius Fabbri, der uns richtig aufhorchen ließ. Bis knapp vor dem Ziel ganz vorne zu finden finishte er als 2. Eine echt super Leistung!
Als letztes dann die Damen, die sich auch nochmal richtig ins Zeug legten und Rundenzeiten hinlegten die seines gleichen suchten. Hier konnte Cecilia Kraut für uns richtig Werbung machen und der Sprecher erklärte den Zuschauern, dass sie als Ex Masterfahrerin und mehrfache Meisterin des Arbö Wien Energie Röhsler & Co besonderes Augenmerk verdient. Bis zur Hälfte des Rennens konnte sie auch an der Spitze daran bleiben, dann sind die Profis von Cookina aber weg gezogen und haben das Rennen diktiert und gewonnen.

Unser Team wurde – wieder nur knapp am Podest vorbei – auf dem vierten Platz abgewunken.

Aber mal sehen ob es dieses Rennen nächstes Jahr für eine eventuelle Revanche wieder gibt. Eine tolle Erfahrung war es allemal.

Danach der Bewerb der Profis, wo wirklich Menschenmassen vor Ort waren, ganz wie in alten Zeiten. Am Anstieg gab es kein Durchkommen für Zuschauer mehr, dicht gedrängt war das Spalier. Bei Start und Ziel standen die Leute in 5er bis 6 er Reihen, die Zuschauer donnerten auf die Werbebanner. Eine Stimmung die seines Gleichen suchte. Einfach ein Gänsehautmoment!

https://www.altstadtkriterium-graz.at/

 

Garaint Thomas: „Atmosphäre besser als bei der Tour de France“

„Es war ein hartes Rennen, aber die Fans waren unglaublich“, sagte Thomas. „Die Atmosphäre war besser als bei der Tour, es war, wie die Champs-Élysées entlangzufahren. Ich komme in kommendem Jahr ganz sicher wieder.“ Nach zwei Jahren Corona sind die Fans wieder zurück an den Rennstrecken, ganz zur Freude des Walisers: „Es ist ein bissche

n komisch, wieder die ganzen Menschen um sich zu haben, aber es fühlt sich richtig gut an. Viele waren ein bisschen paranoid wegen Covid.“

Mehr von Richards Bildern von Team und Event gibt es >>hier<<!

Bericht: Rettegi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.