Nach den Lizenzrennen war es letzten Sonntag auch bei den Rad-Marathons so weit, dass wieder Veranstaltungen abgehalten werden konnten. In Österreich fanden gleichzeitig die Dolomitenrundfahrt und die Wachauer Radtage statt. Hermann war beim „Raiffeisen Power Marathon“ über 92km, Wolfgang und Robert beim Krone Champions Marathon über 159km für den AWR am Start. Hermann wollte unter die Top-10 platziert sein, Robert wollte zur Vorbereitung für den Ötztal Radmarathon die Strecke unter 6 Stunden zurück legen, Wolfgang trat „ohne Ambitionen“ an.

Pünktlich um 9.00 Uhr erfolgte der Start in Mautern. Die Regenfälle der letzten Tage sorgten für angenehme Temperaturen und zunächtst perfekte Bedingungen. Erstmalig wurden die Starterfelder auch getrennt abgelassen. Eine Maßnahme, die für weniger Stress auf den ersten Kilometern gesorgt hatte.

Hermann fuhr ein bärenstarkes Rennen und konnte sich nach einer guten Startphase in der vorderen Gruppe halten. Erst am Schlussanstieg konnte er das Tempo aber leider nicht mitgehen und musste seinen eigenen Rhythmus fahren. In der Abfahrt und auf den letzten Kilometern war Hermann alleine und wurde kurz vorm Ziel noch von einer fünfköpfigen Gruppe einge- und überholt und überrollt.

Wolfgang und Robert hatten zunächst ein gutes Rennen, als nach ca. 2,5 Stunden ein heftiges lokales Gewitter einsetzte. Wolfgang schlüpfte noch durch, Robert musste die schwierige Abfahrt nach Mühldorf im Starkregen absolvieren. Vorsicht war geboten. Leider wurde dadurch die bisher gut abgestimmte Gruppe zerrissen. Über den Jauerling machte der Regen kurz Pause, durch die hohe Luftfeuchtigkeit herrschte aber dichter Nebel.

Kurze Zeit später setzte neuerdings starker Regen ein, die Bedingungen wurden immer schwieriger. Nachdem die Straßen vermurt waren, traf die Rennleitung die richtige Entscheidung, das Rennen abzubrechen. Wolfgang war zu diesem Zeitpunkt schon in Mauer bei Melk, Robert bei der Donaubrücke in Emmersdorf. Allerdings musste nun noch der Rückweg angetreten werden. Völlig durchnässt, aber gesund und munter erreichten Wolfgang nach knapp 190km und Robert nach ca. 160km wieder Mautern.

Karl „KoKa“ Koller war ursprünglich auch gemeldet, ist aber kurzfristig nicht zum Rennen angetreten. Da hat wohl jemand die Wetterberichte besser gelesen 🙂

 

 

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